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1,2 Millionen Schweizer Franken für Risikoanalyse

4. März 2008

Vorausgesetzt der Große Rat bewilligt den für die Risikoanalyse notwendigen Kredit in Höhe von 1,2 Millionen Schweizer Franken (700.000 Euro), so erhält die Bietergemeinschaft Serianes Group den Auftrag.

Das Ergebnis der Risikoanalyse wird entscheiden ob das im Dezember 2006 eingestellte Geothermieprojekt in Basel fortgesetzt wird.
In dem Ausschreibungsverfahren, das im Oktober 2007 begonnen hat, sind fünf Angebote eingereicht worden. Den Zuschlag hat die Bietergemeinschaft Serianex Group erhalten, die sich aus vier Ingenieurbüros zusammensetzt, je eines aus Deutschland und Frankreich sowie zwei aus der Schweiz. Federführend ist die Q-Con GmbH aus Bad Bergzabern. Alle Firmen haben seit längerer Zeit Erfahrungen mit der Erdbebentätigkeit bei Geothermieprojekten.

Der Auftrag wird erst vergeben, wenn das baselstädtische Kantonsparlament über den notwendigen Kredit in Höhe von 1,2 Millionen Schweizer Franken entschieden hat. Die Bundesämter für Energie und Umwelt haben eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt. Voraussichtlich im März oder April wird das Baudepartement der Regierung eine Empfehlung vorlegen. Im Sommer wird dann der Große Rat über einen Kredit entscheiden.

Mit ersten Ergebnissen der Analyse, die ein Fachausschuss mit Vertretern aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich begleitet, ist frühestens Mitte 2009 zu rechnen. (ag)

Beteiligte Firmen: 

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