Die jurassische Kantonsregierung will die Bewilligung für das geplante Geothermie-Kraftwerk Haute-Sorne zurückziehen. Für die Betreiber, die Geo-Energie Suisse, ist diese Entscheidung überraschend.
Auf dem Bohrplatz des gescheiterten Geothermie-Projekts in St. Gallen finden derzeit wieder Messungen statt. Ziel ist es, den Zustand der eingebauten Rohre zu analysieren.
Erneut gab es Erschütterungen im Untergrund von Poing. Bereits im Dezember 2016 kam es zu spürbaren Erdstößen in der Nachbargemeinde westlich von München.
Nach dem vorzeitigen Stopp der Fördertests im Geothermie-Projekt St. Gallen soll das Bohrloch nicht ungenutzt bleiben. Momentan wird die Möglichkeit eines Einlochkonzepts mit kommerzieller Erdgasförderung geprüft.
Vorausgesetzt der Große Rat bewilligt den für die Risikoanalyse notwendigen Kredit in Höhe von 1,2 Millionen Schweizer Franken (700.000 Euro), so erhält die Bietergemeinschaft Serianes Group den Auftrag.