Deutschlands zweites Kalina-Kraftwerk geht in den Betrieb

18.12.2009 | Hydrogeothermie, Anlagentechnik | Enerchange
Geothermiebohrung in Bayern

In Bruchsal wurde heute das Kalina-Kraftwerk zur geothermalen Stromerzeugung mit einer Anlagenleistung von 550 kW in Betrieb genommen.

Zur Stromerzeugung wird aus einer Bohrung 120 °C heißes Thermalwasser mit einer Schüttung von 24 L/s gefördert. Als ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Union, dem Bund, dem Land Baden-Württemberg, der EnBW sowie der Energie- und Wasserversorgung Bruchsal (ewb) wurde das Geothermievorhaben im Jahr 1983 ins Leben gerufen.
Im Beisein von Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech, der Oberbürgermeisterin von Bruchsal Cornelia Petzold-Schick und EnBW Vorstandsschef Hans-Peter Villis wurde heute die Geothermieanlage offiziell in Betrieb genommen.

Weitere Informationen zum Geothermieprojekt Bruchsal erhalten Sie im TopThema unseres Dezember-Newsletters.

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