Partner aus fünf Ländern entwickeln im Projekt UPLIFT eine innovative Bohrtechnologie für die tiefe Geothermie weiter. Das Fraunhofer IEG demonstriert die Einsatzbereitschaft seiner Bohrtechnik MTD® in einem drei Kilometer Tiefen Bohrloch. Ziel der Entwicklung ist es, bestehende Geothermiebohrungen zu ertüchtigen und besser zu nutzen sowie
Die Einreichungsphase für eine neue Topical Collection in dem Geothermal Energy Journal ist ab sofort geöffnet. Im Mittelpunkt steht das Thema „ Underground Research Laboratories (URLs) for Geothermal Applications", ein hochaktuelles Feld an der Schnittstelle von Geothermie, Geowissenschaften und experimenteller Untergrundforschung.
Über Neuigkeiten zur geplanten Forschungsbohrung des Landes informierte der Geologische Dienst NRW (GD NRW) am Dienstagabend in Münster den Ausschuss Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen. Nach umfangreicher Datenanalyse hat der GD NRW in Abstimmung mit der Stadt für die im Jahr 2027 geplante Forschungsbohrung nun einen Bohrplatz im Südosten von
Niedersachsen und die Europäische Union fördern das Vorhaben „Sensorgestützte Analyse und Optimierung des Bohrkleintransports“ (OBT) am Drilling Simulator Celle, das die Wirtschaftlichkeit von Geothermie-Projekten deutlich verbessern soll. Ziel ist es, technische Herausforderungen bei Tiefbohrungen zu reduzieren und die Kosten für die Nutzung von
Die Tromm-Region im Odenwald erfüllt die geologischen Voraussetzungen für ein Untertage-Forschungslabor zur Tiefengeothermie. Das zeigen die Ergebnisse einer intensiven Erkundung des Untergrunds im Projekt GeoLaB. Auf dieser Basis beginnen nun die konkrete Planung des Felslabors, das die Nutzung der Tiefengeothermie voranbringen soll.
Ein Forschungsteam der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) möchte auf Island in eine Magmakammer bohren, die nur zwei Kilometer unter der Oberfläche liegt. Die Hoffnung der Wissenschaftler ist auch, mit dem ersten Magma-Observatorium der Welt eine ganz neue Art der Geothermie zu entwickeln.
Noch im ersten Quartal 2026 sollen die Arbeiten für einen Bohrplatz im Kölner Stadtteil Dellbrück beginnen. Geplant ist eine bis zu 1.000 Meter tiefe Forschungsbohrung, mit der der Geologische Dienst NRW Erkenntnisse über die Eignung der devonischen Kalksteine als geothermisches Reservoir gewinnen möchte.
In der Brandenburger Schorfheide erforschen das Helmholtz-Zentrum für Geoforschung (GFZ Potsdam) und Green Therma ein neues Verfahren, um auf geothermische Wärmequellen zuzugreifen. Installiert wird erstmals ein Verfahren, in dem eine kontinuierliche Vakuumisolierung in einem koaxialen Geothermiesystem mit nur einem Bohrloch zum Einsatz kommt.
In der Hauptstadt soll der größte geothermische Großspeicher Deutschlands entstehen. Dieser pumpt im Sommer die überschüssige Wärme in die Tiefe, damit sie im Winter zum Heizen genutzt werden kann. Erste Forschungsergebnisse bestätigen jetzt die technische Machbarkeit und die richtigen geologischen Voraussetzungen.
Die Siemens-Energy-Ausgründung Factor2 Energy forscht an einer Technologie, die Geothermie dort ermöglichen soll, wo es keine heißen Quellen gibt. Statt Wasser soll CO₂ zur Energieerzeugung genutzt werden. In einer ersten Finanzierungsrunde hat das Start-up nun mehr als neun Millionen US-Dollar eingesammelt.