Geothermieverband der USA ehrt Karlsruher Wissenschaftler

19.10.2015 | Forschung | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

Der Henry J. Ramey Jr. Award wurde auf der Jahrestagung des Geothermal Resource Council (GRC) an Professor Dr. Thomas Kohl vom KIT verliehen. Kohl hat als erster Wissenschaftler einer deutschen Forschungseinrichtung die Auszeichnung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet des geothermischen Reservoir Engineering erhalten.

Praxisforum Geothermie.Bayern

Thomas Kohl arbeitet seit fünf Jahren auf einem EnBW-Stiftungslehrstuhl am Karlsruhe Institute for Technology und forscht an der umweltgerechten und wirtschaftlichen Nutzbarmachung der tiefen Geothermie. Seine Forschungsarbeiten leisten einen fundamentalen Beitrag in dem Bestreben, die Erkundung und Erschließung unterirdischer Reservoire zu verbessern und Umwelteinflüsse zu minimieren. Eine bedeutende Rolle spielt dabei das geplante Projekt „GeoLaB“ (Geothermie-Labor im Bergwerk). Mit dieser Initiative will Kohl die physikalischen Prozesse in tiefen geothermischen Reservoiren untersuchen. 

Der amerikanische Geothermieverband Geothermal Research Council (GRC) würdigte ihn auf seiner diesjährigen Jahrestagung im Septmber für seine „bahnbrechenden Beiträge zur Modellierung der hydraulischen Stimulation von EGS- Reservoiren und Strömungsprozessen in geklüfteten Medien“ sowie für die Betreuung angehender geothermischer Reservoiringenieure.

Quelle:

Karlsruhe Institute for Technology

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