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Malmwasser unter Kirchweidach hat fast Trinkwasserqualität

20. Mai 2011

Nach ersten Analysen der ersten Bohrung des Kirchweidacher Geothermie-Projektes hat das gefundene Wasser nahezu Trinkwasserqualität.

„Der Kirchweidacher Untergrund hat es uns in den letzten Wochen nicht immer leicht gemacht“, so Bernhard Gubo, Geschäftsführer der GEOenergie Bayern, „aber jetzt ist es geschafft.“ Nach ersten Pumpversuchen ergaben sich vier unterschiedliche Förderraten. Aufgrund von pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit und Fördertemperaturen lässt sich darauf schließen, dass das Malmwasser unterhalb von Kirchweidach in 3.800 Metern Tiefe den Analysen nach fast Trinkwasserqualität hat. „Dies wird den späteren Kraftwerksbetrieb erheblich erleichtern,“ so Gubo.

Die Bohrung bis in eine Tiefe von 3.800 Metern hat eine Länge von 4.900 Metern. Aufgrund einer überdurchschnittlichen Bohrlochstabilität und -sicherheit konnte die benötigte 1.200 Meter horizontale Bohrstrecke im Malm ohne größere Probleme zurückgelegt und die prognostizierten Störungs- und Verkarstungszonen angebohrt und erschlossen werden.

Seit dem 9. Mai wurde damit begonnen, das Bohrgerät vom ersten Bohrkeller auf den sieben Meter entfernten zweiten zu schieben. „Wir rechnen mit 3 bis 4 Monaten bis unsere zweite Bohrung abgeschlossen sein wird,“ so Bernhard Gubo. „Mit etwas Fortune und wenn Komplikationen ausbleiben, wird auch aus unserem zweiten Bohrloch heißes Wasser in ausreichender Menge und in geeigneter Qualität sprudeln.“

Geplant ist die Fertigstellung des Geothermie-Kraftwerks um die Jahreswende 2012/13. (va)

Quelle: www.wochenblatt.de

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