Neue Hoffnung für das Projekt in Bad Bevensen

20.05.2015 | Marktentwicklung | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies will sich für das Projekt in Bad Bevensen bei der Bundesregierung und der EU einsetzen. Eigene Fördermittel kann das Land nicht zur Verfügung stellen.

Nach der vom Land Niedersachsen mit 270.000 Euro geförderten Machbarkeitsstudie für die geothermische Nutzung in Bad Bevensen wird nun nach einer Finanzierung gesucht. Lies will den Kurort dabei unterstützen und sowohl auf Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, als auch auf die EU zugehen. Bei der EU könnte das Projekt über das Programm Investitionsoffensive für Europa (EFSI) gefördert werden. Dazu will der Wirtschaftsminister zusammen mit dem Stadtdirektor für Gespräche mit der EU nach Brüssel fahren.

„Wir müssen die Tiefengeothermie weiter voranbringen“, forderte der SPD-Politiker in Hannover in einem Gespräch mit dem Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer, Bauamtsleiter Roland Klewwe und Diplom-Geologe Prof. Dieter Michalzik, wie die Allgemeine Zeitung schreibt. Weiter heißt es, Lies habe Gabriel gebeten Geothermieprojekte in Niedersachsen zu unterstützen.

Die Machbarkeitsstudie für Bad Bevensen geht davon aus, dass in 2.200 Metern Sole gefunden wird mit Temperaturen von 80 bis 85 Grad Celsius. Mit Kliniken und dem Bad des Kurortes haben schon Großabnehmer Interesse an der Wärmeversorgung bekundet.

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