Prof. Koenigsdorff wird Leiter des wissenschaftlichen Beirats des LFZG

18.12.2017 | Forschung | Jochen Schneider
Informationsportal Tiefe Geothermie

Professor Roland Koenigsdorff, Experte für Gebäudeklimatik, Energiesysteme und Geothermie an der Hochschule Biberach (HBC), ist zum Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirates des Landesforschungszentrums Geothermie (LFZG) gewählt worden.

Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff ist geschäftsführender Leiter im Institut für Gebäude- und Energiesysteme an der an der Hochschule Biberach. Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte sind die Konzeptentwicklung, Simulation sowie das Monitoring von Gebäudesystemen in Verbindung mit oberflächennaher Geothermie sowie integrierte Energiekonzepte mit energetisch und exergetisch optimierter Energienutzung.

In der Funktion des Beiratsvorsitzenden des LFZG folgt Koenigsdorff auf Prof. Dr. Manfred Joswig von der Universität Stuttgart, der dieses Ehrenamt acht Jahre lang ausgeführt hat und nun aus Altersgründen ausscheidet. Koenigsdorff hat sich seit über sechs Jahren als Forschungspartner und Beiratsmitglied des Landesforschungszentrums Geothermie engagiert und in fünf vom Land geförderten Verbundprojekten unter dem Dach des LFZG geforscht, davon zwei unter der Federführung der Hochschule Biberach. In einer Pressermeldung der Hochschule Biberach betont Königsdorff, dass die aktuelle Wahl eines HAW-Vertreters „für die gleichberechtigte Zusammenarbeit aller Universitäten und Hochschulen im LZFG“ steht.

Das Landesforschungszentrum Geothermie ist mit einer Geschäftsstelle und den leitenden Professoren am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lokalisiert; in enger Partnerschaften arbeiten die Professoren dort mit weiteren Kolleginnen und Kollegen des KIT, der Universitäten Stuttgart, Freiburg, Tübingen und Heidelberg zusammen sowie mit den Hochschulen Karlsruhe, Offenburg und Biberach. Dem Landesforschungszentrum gehören darüber hinaus die Forschungsinstitute EIFER und Solites an. Im Beirat vertreten sind auch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie das Umweltministerium Baden-Württemberg.

Quelle:

IDW