Stadt Garching beteiligt sich an Geothermieprojekt

26.09.2008 | Projekte, Politik | Enerchange
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Jüngst hat der Stadtrat mit einem Mehrheitsbeschluss den Weg für den Einstieg der Stadt Garching in die Gesellschaft Energeiwende Garching geebnet. Weitere Gesellschafter der Geothermie-Gesellschaft sind AR Recycling und E.ON.

Während sich die Fraktionen von SPD, CSU und UG (Unabhängige Garchinger) für den Beitritt aussprachen, legten sich die Grünen quer. Denn die Grünen hätten sich ein echtes Mitspracherecht und somit die Zuheizung des Geothermie-Wassers mit Gas statt mit Öl gewünscht. Und mit e.on gäbe es kein Gas, so die Fraktionsmeinung. Auslösend für den Einstieg in die Geothermie-Gesellschaft war, dass die Stadt nun durch die Nachverhandlung weitreichendere Rechte bekommt als beim ersten Anlauf. Eine wesentliche Neuerung gab es für den Bau des umstrittenen Biomasseheizkraftwerkes in Hochbrück. Dieses soll nach einer strengeren Fassung der Immisionsschutzverordnung gebaut werden, so dass nur noch unproblematisches Holz der Klassen A1 und A2 verfeuert werden darf.

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