Stadtwerke München planen weitere Stadtteilversorgung mit Geothermie

10.04.2014 | Projekte | Sabine Volland
Geothermiebohrung in Bayern

Der Münchner Bezirksausschuss Ramersdorf-Neuperlach möchte zügig auf eine geothermische Fernwärmeversorgung umstellen. Die Stadtwerke München planen neue Untersuchungen.

Die Planungen zur Umsetzung des Geothermie-Projekts Ramersdorf-Neuperlach laufen bereits seit einigen Jahren. 2007 begannen erste Geländeerkundungen auf dem Erlaubnisfeld Neuperlach im Münchner Südosten. Im Rahmen einer großangelegten seismischen Messkampagne für das Stadtgebiet München im Jahr 2012, erfolgte auch die geophysikalische Untersuchung des Untergrundes der Stadtteile Ramersdorf und Neuperlach.

Bereits seit 2004 versorgen die Stadtwerke München den benachbarten Stadtteil Messestadt Riem mit Fernwärme aus tiefer Geothermie. Über eine Dublette wird dort 94 Grad Celsius heißes Thermalwasser aus knapp 3.000 Metern Tiefe zur Wärmeversorgung gefördert und wieder in den Untergrund zurückgeführt.

Für die Stadtteile Ramersdorf und Neuperlach sind die Bedingungen für ein geothermisches Heizkraftwerk ähnlich günstig. Zur weiteren Projektentwicklung planen die Stadtwerke München neue Messkampagnen. Wie der Wochenanzeiger berichtet, informieren sich derzeit die Mitglieder des Bezirksausschusses für den 16. Stadtteil Ramersdorf-Neuperlach bei den Stadtwerken, wie schnell mit einer Umsetzung des Geothermie-Projekts gerechnet werden kann.

Quelle:

Wochenanzeiger

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