Startschuss für Projekt in Illkrich Grafenstaden

20.10.2017 | Internationale Projekte | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

In Illkrich-Grafenstaden, im Süden von Strasbourg wurde von der Éléctricité de Strasbourg (ÉS) jetzt der Startschuss für ein weiteres Geothermieprojekt im französischen Teil des Oberrheingrabens gegeben. 2018 sollen die Bohrarbeiten beginnen.

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Nach Soultz-sous-Forêts, Rittershoffen und Strasbourg-Vendenheim wurde jetzt das vierte tiefe Geothermieprojekt im Elsass offiziell begonnen. Die Bauarbeiten für die Geothermieanlage haben Robert Herrmann, der Präsident der Eurometropole Strasbourg, Claude Froehly, Bürgermeister von Illkirch-Graffenstaden und Marc Kugler, Generaldirektor der ÉS-Gruppe, jetzt offiziell gestartet.

Ausgehend von einem Standort, der gerade für die Bohrung vorbereitet wird, sollen zwei Bohrungen abgeteuft werden. Sie sollen in etwa 2.500 Meter Thermalwasser in triassische Sedimenten erschließen. In dieser Teufe wird eine Temperatur von 150 Grad Celsius erwartet. ÉS plant mit einer installierten Wärmeleistung von 26 Megawatt.

Die Vorarbeiten mit ersten Studien laufen seit 2010. Mit der Wärme soll die Gemeinde Illkirch-Grafenstaden versorgt werden. Insgesamt führt dies zu 11.000 Tonnen CO2-Einsparungen pro Jahr.