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Straßburg lehnt Geothermie im Rheinhafen ab

13. März 2015

Auf Grund der Verseuchung mit Dioxin im Untergrund des Straßburger Rheinhafens lehnt die Stadtverwaltung, das von dem französischen Unternehmen Fonroche geplante Geothermieprojekt ab. Die weiteren geplanten Projekte im Großraum Straßburg stehen nicht zur Diskussion.

Das Projekt im Ölhafen von Straßburg sollte bis auf 5.000 Meter abgeteuft werden. Die Parzelle ist jedoch amtlich als Gefahrenklasse Seveso klassifiziert, so dass vor allem von Bürgerseite, jetzt aber auch durch die Stadtverwaltung das Projekt abgelehnt wird, wie die Lahrer Zeitung berichtet.

Alain Fontanel, erster beigeordneter Bürgermeister Straßburgs, brachte es in einer Bürgerversammlung diesen Dienstag dann auf den Punkt: "Die zuständige Eurometropole als Stadtgemeinschaft wird dazu keine Betriebserlaubnis erteilen. Wir werden hier weder Strom noch Wärme kaufen. Das Projekt ist also nicht zu machen. Und auch wenn andere kommen, weil der Staat zur Baugenehmigung ja sagt, wir bleiben bei unserem Nein."

Die Erlaubnis zu dem Projekt wird nach öffentlicher Befragung ab Mitte April der Präfekt im Auftrag der Regierung treffen.  (js)

Quelle: 

Lahrer Zeitung

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