Altmaier sieht großes Potenzial in der tiefen Geothermie

08.02.2013 | Politik | Sabine Volland
Geothermiebohrung in Bayern

Bundesumweltminister Peter Altmaier besuchte heute das Geothermiekraftwerk in Insheim/Pfalz. Die Erfahrungen aus dem Betrieb der Anlage sollen zukünftig für die geothermische Standorterschließung in der Pfalz wegweisend sein.

Nach einem Rundgang durch die Anlage bescheinigte Peter Altmaier der Tiefen Geothermie ein großes Potenzial für die Stromerzeugung im Zuge der Energiewende. Man werde die Erfahrungen aus Insheim gründlich prüfen, um den Ausbau dieser Technologie auf andere Gebiete mit geeigneten geologischen Bedingungen auszuweiten. Der CDU-Politiker appellierte bei seinem Besuch an die Notwendigkeit, die Bürger vor Ort bereits zu Beginn der Projektentwicklung mit einzubeziehen. In einem anschließenden Gespräch hörte er die Vertreter der lokalen Bürgerinitiativen an.

Mit einer elektrischen Leistung von fast fünf Megawatt gehört das Geothermiekraftwerk Insheim mittlerweile zu den leistungsstärksten Anlagen in Deutschland. Nach fünfjähriger Entwicklungs- und Bauzeit ging es im November 2012 in Betrieb. Die Anlage versorgt mittlerweile ca. 8.000 Haushalte mit Strom. Demnächst soll auch Fernwärme für weitere 800 Haushalte ausgekoppelt werden. Bei seinem Besuch bezeichnete Altmaier die Entwicklung solch produktiver Anlagen als einen wichtigen Schritt für die Zukunft.

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