Attraktivere MAP-Förderbedingungen für geothermische Stromprojekte

21.08.2012 | Politik, Finanzierung, Marktentwicklung
Geothermiebohrung in Bayern

Seit 15. August 2012 sind neue Konditionen für die Förderung aus dem Marktanreizprogramm (MAP) für Anlagen der Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt in Kraft. Die Änderungen berühren auch Anlagen zur geothermischen Energiegewinnung und beinhalten neben erhöhten Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen auch eine verstärkte Subvention im Bereich der tiefen Geothermie.

Das neu geregelte MAP umfasst zwei Programmteile:

Anlagen für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser sowie kleinere öffentliche und gewerbliche Objekte werden durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert.

Große Gebäude und Gebäude für die gewerbliche Nutzung unterstützt hingegen das Programm Erneuerbare Energien Premium der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das Programm sieht im Bereich tiefe Geothermie vor allem folgende Veränderungen vor:

  • Die Fördermöglichkeiten für Tiefengeothermie werden ausgeweitet: Neben Wärmeprojekten werden künftig auch stromerzeugende Anlagen sowie kombinierte Wärme- und Stromprojekte mit einbezogen.
  • Für Wärmenetze und Wärmespeicher, die von der verbesserten Förderung  nach dem am 19. Juli 2012 in Kraft getretenen novellierten Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz profitieren, ist künftig keine Förderung mehr vorgesehen.
  • Große Wärmepumpen ab 100 Kilowatt-Leistung sind jetzt auch im Neubau  förderfähig.

Mehr Information finden Sie auf der Seite des Bundesumweltministeriums. (ps)

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

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