Auszeichnung für Geothermieprojekt Kirchweidach

29.04.2015 | Hydrogeothermie | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

Das Fernwärmeprojekt in Kirchweidach (Bayern) ist am Montag in der estnischen Hauptstadt Talinn mit dem Global District Energy Climate Award in der Kategorie „Special Award“ ausgezeichnet worden, wie Rödl & Partner in einer Pressemeldung mitteilt.

Der renommierte Preis für herausragende Leistungen im Bereich der Erneuerbaren Energien als Beitrag zum globalen Klimaschutz wurde durch Francoise d’Estais, Head of Finance des United Nations Environment Programme (UNEP), an Marcus Hansen, Geschäftsführer der Kirchweidacher Energie GmbH (KiwE), und an Benjamin Richter von Rödl & Partner übergeben, der das Projekt seit Anbeginn wirtschaftlich begleitet.

Das Fernwärmenetz in Kirchweidach wurde dieses Frühjahr erfolgreich in Betrieb genommen. Bereits seit Ende des Jahres 2013 wird ein großer Gemüsebaubetrieb in Kirchweidach mit geothermischer Energie versorgt. In dem um die zwölf Hektar großen Gewächshaus werden Tomaten und Paprika für angebaut. Das Projekt wurde sowohl durch die KfW als auch durch die LfA gefördert.

Im Rahmen der offiziellen Einweihung der Tiefengeothermieanlage in Kirchweidach am 7. Mai 2015 wird die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner den Award offiziell an den 1. Bürgermeister von Kirchweidach, Johann Krumbachner, übergeben. Bei dieser Gelegenheit soll auch der Grundstein für die erste Erweiterung des Gewächshausprojektes um weitere acht Hektar gelegt.

Quelle:

Pressemeldung Rödl & Partner

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