Im österreichischen Neudau-Burgau (Bundesland Steiermark) soll ein neues Großgewächshaus entstehen, das aus Geothermie beheizt wird und ab 2027 ganzjährig Obst und Gemüse liefern soll. Mehr als 90 Millionen Euro werden für das Großprojekt in die Hand genommen.
Die Geothermieanlage der Firma Grob Gemüsebau in Schlattingen (CH) erhielt Ende des vergangenen Jahres vom Kanton Thurgau die Konzessionsbewilligung. Die Grundwassernutzung zu Heizzwecken ist auf 30 Jahre befristet. Die Gewächshäuser des Familienbetriebs Grob können nun mit CO 2-freier Wärme beheizt werden.
Das Geothermie-Projekt im oberbayerischen Polling ist ein Beispiel für die vielseitige Wärmenutzung aus Tiefengeothermie. So soll die Fernwärme sowohl zum Beheizen der Gewächshäuser des Gemüse- und Früchteanbauers Reichenspurner Hof mit einer Produktionsfläche von über 360.000 Quadratmetern eingesetzt werden als auch für das Beheizen von Wohnhäusern.
Die aktuellen Zahlen der niederländischen Vereinigung der Geothermie-Betreiber (DAGO) zeigen, dass schon etwa 4,5 Prozent der Wärme für den Gewächshausgartenbau aus tiefer Geothermie stammen.
Nachdem vor gut zwei Jahren mit Erdöl verunreinigtes Wasser in den Rhein gelangte, wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Seit Dienstag dieser Woche laufen die Pumpen der Geothermie-Anlage Schlattingen wieder.
Der Unternehmverband LTO Glaskracht Nederland und das niederländische Wirtschaftsministerium haben haben jetzt den dritten Aufruf für Projektanträge im Rahmen des Förderprogramms Kennisagenda Aardwarmte - Kenntnisgewinn Erdwärme - veröffentlicht.
Die Daldrup & Söhne AG wurde von einem Konsortium niederländischer Gewächshausbetreiber als Generalunternehmer für eine Dublette beauftragt. Der Auftrag schließt die Fündigkeitsversicherung mit ein, wie das Unternehmen gestern in einer Pressemeldung mitteilte.
Das Fernwärmeprojekt in Kirchweidach (Bayern) ist am Montag in der estnischen Hauptstadt Talinn mit dem Global District Energy Climate Award in der Kategorie „Special Award“ ausgezeichnet worden, wie Rödl & Partner in einer Pressemeldung mitteilt.
Die Geothermie hat ein großes Potential im Molassebecken - insbesondere wenn neue Nutzungs- und Absatzmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Das diesjährige Praxisforum Geothermie.Bayern widmet sich deshalb unter anderem dem Thema geothermische Kälte, dem Einsatz von Absorptionswärmepumpen und der Nutzung von Geothermie zur Beheizung von Gewächshäusern
In Nord-Holland ging die erste Geothermieanlage zur Wärmeversorgung von Gärtnereien in Betrieb. Die Anlage mit zwei Förder- und zwei Injektionsbrunnen fördert Tiefengrundwasser aus 2.500 Meter Tiefe mit einer Temperatur von 90 Grad Celsius.