Projektbeschreibung für Schlattingen veröffentlicht

07.05.2014 | Internationale Projekte | Sabine Volland
Geothermiebohrung in Bayern

Das Tiefengeothermie Projekt Schlattingen gilt als Erfolg für die Schweizer Geothermie-Branche. Nach knapp siebenjähriger Planungs- und Umsetzungszeit können die Gewächshäuser des Schweizer Gemüse- und Landbaubetriebs Grob dieses Jahr mit tiefer Erdwärme beheizt werden.

Anfangs wurde die Erfolgswahrscheinlichkeit für das Projekt auf lediglich 20 Prozent eingeschätzt. Nachdem die Machbarkeitsstudie 2010 allerdings dem Betreiber eine wirtschaftliche Nutzung bescheinigte, wurde mit der Projektumsetzung begonnen. Unter Federführung der Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) wurden zwei Bohrungen abgeteuft. Nunmehr kann sich der Betrieb von Hansjörg Grob darauf freuen, voraussichtlich noch dieses Jahr seinen Betrieb vollständig mit tiefengeothermischer Wärme autark zu beheizen und sich vollständig von den fossilen Energieträgern zu lösen.

Detaillierte Angaben sind in der Projektdatenbank des Informationsportals Tiefe Geothermie hinterlegt. Im Rahmen der 10. Internationalen Geothermiekonferenz vom 14. Bis 16. Mai 2014 in Freiburg, wird dazu Herr Dr. Bernd Frieg der Nagra in seiner Funktion als Projektmanager des Projekts Schlattingen sprechen.

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