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Bad Bevensen diskutiert mit Zuversicht über Geothermie

11. Juli 2012

In Bad Bevensen wird über ein Geothermie-Kraftwerk nachgedacht. Bei einem Informationsabend im Kurhaus am vergangenen Montag herrschte eine optimistische Stimmung, berichtet die az-online. Gebohrt wird frühestens 2014.

Für Optimismus haben die vom Verein für Wirtschaft und Tourismus eingeladenen Geothermie-Experten aus Bayern gesorgt. Von den Erfolgsgeschichten aus dem Molassebecken berichteten Alois Gabauer von der Geowärme Erding, Kai Imolauer von Rödl & Partner zu Unterhaching und Ralph Baasch für die Innovative Energie Pullach. Nach Darstellung der az-online seien stabile und günstige Wärmepreise sowie eine saubere Energieerzeugung als Standortvorteil bei der Ansiedlung von Gewerbebetrieben ein Szenario, das sich Vertreter der verschuldeten Kurstadt auch für Bad Bevensen wünschen würden.

Den derzeitigen Untersuchungsstand zu Bad Bevensen stellte Baumamtsleiter Roland Klewwe dar. Danach könnten zwei Bohrungen in eine Tiefe von etwa 2400 Meter abgeteuft werden. Dort erwarten Experten etwa 80 Grad heißes Wasser. „Die Ergiebigkeit wird mit 15 bis 30 Litern pro Sekunde geschätzt, die Leistung entsprechend mit 1,6 bis 4,1 MW“, zitiert die Online-Zeitung den Bauamtsleiter. Ohne oberirdische Bauteile werden die Kosten auf 9 bis 13 Millionen Euro taxiert. Mehrere Großabnehmer und auch kleinere und mittlere Unternehmen haben ihr Interesse bekundet.

Als Geschäftsmodelle waren während der Podiumsdiskussion eine Genossenschaft, eine GmbH oder ein Zweckverband im Gespräch. Eine Projektgesellschaft könne jedoch erst nach Abschluss der Machbarkeits-
studie im Jahr 2014 gegründet werden, so Bauamtsleiter Klewwe.

Quelle: az-online.de

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