Die Pilotseismik ist abgeschlossen, die Ausschreibung für die stadtweite 3D-Seismik läuft: Jetzt hat es in einer Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses einige Neuigkeiten zu den Tiefengeothermie-Plänen der deutschen Hauptstadt gegeben. Unter anderem sollen einige Probebohrungen gestrichen werden.
Berlin ist auf seinem Weg zur Wärmewende einen großen Schritt vorangekommen: Zur Vorbereitung für eine stadtweite Seismik sind im Juli 2025 erste Untersuchungen erfolgt. Die Messungen haben vielversprechende Ergebnisse gebracht, um die Tiefengeothermie zu einem zentralen Baustein der klimaneutralen Wärmeversorgung zu machen.
In der Hauptstadt soll der größte geothermische Großspeicher Deutschlands entstehen. Dieser pumpt im Sommer die überschüssige Wärme in die Tiefe, damit sie im Winter zum Heizen genutzt werden kann. Erste Forschungsergebnisse bestätigen jetzt die technische Machbarkeit und die richtigen geologischen Voraussetzungen.
In Berlin hat der Bundestag das Geothermiebeschleunigungsgesetz zur Förderung tiefer Geothermieanlagen in Deutschland beraten. Umweltverbände begrüßen den Vorstoß, fordern jedoch Nachbesserungen für eine umweltverträgliche Nutzung.
Wie der rbb berichtete, übernimmt Berlin die Kraftwerke und Leitungen von Vattenfall. Diese Entscheidung stößt auf Unterstützung seitens der Opposition und Umweltschützer, die den Rückkauf des Fernwärmenetzes befürworten. Sie äußern jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Effektivität und Nachhaltigkeit des geplanten Umbaus des Wärmesystems.
Infolge eines Senatsbeschlusses werden die Maßnahmen der „Roadmap Tiefe Geothermie Berlin“ mit rund 98 Millionen Euro finanziert. Ein neues Finanzierungskonzept soll hierfür neue Möglichkeiten der kurz- und mittelfristigen Finanzierung von tiefengeothermischen Maßnahmen untersuchen.
Die Vattenfall Wärme Berlin AG und Innargi haben eine Absichtserklärung unterschrieben mit dem Ziel gemeinsam das geothermische Potenzial in Berlin zu erforschen. Künftig sollen bis zu 7 Prozent der Fernwärme der Vattenfall Wärme in Berlin aus der Geothermie stammen.
Berlin will auf dem Weg zur Klimaneutralität künftig deutlich stärker auf Geothermie setzen. Das hat der schwarz-rote Senat am Dienstag beschlossen. Insgesamt 13 potenzielle Standorte seien technisch-geologisch untersucht worden, sagte Umwelt- und Klimaschutzsenatorin Manja Schreiner am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Drei Standorte, die für
Die Umwelt- und Klimaschutzsenatorin Berlins, Manja Schreiner von der CDU, hat sich für eine verstärkte Nutzung der Geothermie in der Bundeshauptstadt ausgesprochen. Insgesamt bis zu 20 Prozent des Wärmebedarfs, der heute zu über 90 Prozent mit fossilen Energieträgern getragen wird, könnte zukünftig mithilfe der Geothermie abgedeckt werden. Nun
Das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ und die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG haben am 17. April 2023 mit der GeoEnergie Allianz Berlin-Brandenburg GEB 2 ein neues Forschungsnetzwerk gegründet. Ziel ist es, die Nutzung nachhaltiger Geoenergie in der Region voranzutreiben.