In der Hauptstadt soll der größte geothermische Großspeicher Deutschlands entstehen. Dieser pumpt im Sommer die überschüssige Wärme in die Tiefe, damit sie im Winter zum Heizen genutzt werden kann. Erste Forschungsergebnisse bestätigen jetzt die technische Machbarkeit und die richtigen geologischen Voraussetzungen.
In Berlin hat der Bundestag das Geothermiebeschleunigungsgesetz zur Förderung tiefer Geothermieanlagen in Deutschland beraten. Umweltverbände begrüßen den Vorstoß, fordern jedoch Nachbesserungen für eine umweltverträgliche Nutzung.
Wie der rbb berichtete, übernimmt Berlin die Kraftwerke und Leitungen von Vattenfall. Diese Entscheidung stößt auf Unterstützung seitens der Opposition und Umweltschützer, die den Rückkauf des Fernwärmenetzes befürworten. Sie äußern jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Effektivität und Nachhaltigkeit des geplanten Umbaus des Wärmesystems.
Infolge eines Senatsbeschlusses werden die Maßnahmen der „Roadmap Tiefe Geothermie Berlin“ mit rund 98 Millionen Euro finanziert. Ein neues Finanzierungskonzept soll hierfür neue Möglichkeiten der kurz- und mittelfristigen Finanzierung von tiefengeothermischen Maßnahmen untersuchen.
Die Vattenfall Wärme Berlin AG und Innargi haben eine Absichtserklärung unterschrieben mit dem Ziel gemeinsam das geothermische Potenzial in Berlin zu erforschen. Künftig sollen bis zu 7 Prozent der Fernwärme der Vattenfall Wärme in Berlin aus der Geothermie stammen.
Berlin will auf dem Weg zur Klimaneutralität künftig deutlich stärker auf Geothermie setzen. Das hat der schwarz-rote Senat am Dienstag beschlossen. Insgesamt 13 potenzielle Standorte seien technisch-geologisch untersucht worden, sagte Umwelt- und Klimaschutzsenatorin Manja Schreiner am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Drei Standorte, die für
Die Umwelt- und Klimaschutzsenatorin Berlins, Manja Schreiner von der CDU, hat sich für eine verstärkte Nutzung der Geothermie in der Bundeshauptstadt ausgesprochen. Insgesamt bis zu 20 Prozent des Wärmebedarfs, der heute zu über 90 Prozent mit fossilen Energieträgern getragen wird, könnte zukünftig mithilfe der Geothermie abgedeckt werden. Nun
Das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ und die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG haben am 17. April 2023 mit der GeoEnergie Allianz Berlin-Brandenburg GEB 2 ein neues Forschungsnetzwerk gegründet. Ziel ist es, die Nutzung nachhaltiger Geoenergie in der Region voranzutreiben.
Dank Geothermie soll beim EUREF-Pilotprojekt in Schöneberg ein CO2-neutrales Stadtquartier entstehen. Der Betreiber, die Berliner Gaswerke AG (GASAG), will jetzt auch in Tempelhof zwei 4 km tiefe Bohrungen niederbringen und 130 Grad Celsius heißes Wasser zur Stromerzeugung nutzen.
Das Berliner Geothermie-Projekt beginnt heute mit seismischen Untersuchungen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit der GASAG, dem Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ sowie dem Europäischen Energie Forum (EUREF) durchgeführt.