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Erdbeben erschüttert St. Gallen

20. Juli 2013

Heute morgen wurde um 5.30 Uhr  im schweizerischen St. Gallen in vier Kilometern Tiefe ein Erdbeben mit der Stärke 3,6 auf der Richter-Skala registriert, das deutlich spürbar war.

In einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz führt Prof. Dr. Stefan Wiemer, Direktor des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED), das Beben in vier Kilometern Tiefe eindeutig auf auf das Geothermie-Projekt in St. Gallen zurück, heißt es in einer Meldung des Nachrichtenportals 20 Minuten.

Wie es weiter in der Meldung heißt, könnte das Beben mit einem unerwartetem Gaseinbruch in das Bohrloch in vier Kilometern Tiefe am Freitag in Zusammenhang stehen. Als Reaktion wurden ca. 600 Kubikmeter Wasser und Bohrspülung in das Bohrloch gepumpt, was den Erdstoß ausgelöst haben könnte. Wiemer führter weiter aus, dass bereits seit Mittwoch über 100 Mikrobeben von den vom SED im Umfeld der Bohrung installierten Messgeräten registriert wurden, wie es in der Meldung weiter heißt.

Mittlerweile wurde die Bohrung gesichert verschlossen und die Arbeiten eingestellt. Zur Abstimmung des weiteren Vorgehens wurde ein Krisenstab eingesetzt. Es besteht aber keine Gefahr für die Bevölkerung, wie es auf der Projekt-Webseite der Stadtwerke St. Gallen heißt. Bisher sind auch keine Schadensmeldungen eingegangen, teilte die Kantonalpolizei laut Nachrichtenportal blick.ch mit. (js)

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