Jund: "Geothermie nicht verteufeln"

16.10.2014 | Internationale Projekte
Geothermiebohrung in Bayern

Alain Jund, Straßburger Beigeordneter für Stadtentwicklung und Energie sowie Grenzüberschreitender Zusammenarbeit warnte im Schwarzwälder Boten davor die Geothermie zu verteufeln.

Jund wird in der Zeitung zitiert, dass wenn man das Atomkraftwerk Fessenheim stilllegen wolle, so benötige man Alternativen. Geothermie könne eine sein. Hintergrund sind die Bürgerbeteiligungsverfahren zu den anstehenden Geothermieprojekten in Straßbourg und Kehl für die auch grenzüberschreitende Einwände und Anregungen möglich sein sollen. Für ein Projekt in Strasbourg von Fonroche könnte diese grenzüberschreitende Bürgerbeteiligung im November beginnen. Jürgen Oser, Leiter des Referats für grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Regierungspräsidium Freiburg erklärte gegenüber dem Schwarzwälder Boten, dass auch die französischen Behörden informiert werden sollen, wenn Geysir Europe um die wasserrechtliche Genehmigung für das Tiefengeothermie-Projekt in Neuried nachsuchen sollte.

Bisher wurden im Elsass mit Soultz-sous-Forêts und dem Projekt ECOGI in Rittershofen sechs Bohrungen für die geothermische Energiegewinnung abgeteuft und teilweise auch stimuliert.