Kalina-Kraftwerk in Unterhaching steht zum Verkauf

27.07.2018 | Hydrogeothermie | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

Nach der Entscheidung, das Geothermiekraftwerk Unterhaching stillzulegen, sollen die Komponenten der Kalina-Anlage nun verkauft werden, berichtet unsere Partnerseite ThinkGeoEnergy.

In Unterhaching steht eine vor drei Kalina-Kraftwerken zur Stromerzeugung aus geothermischer Energie in Deutschland. Mit der Zunahme der Wärmeabnahme und dem Ausbau des Fernwärmenetz war das Kraftwerk nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben, zumal auch Investitionen notwendig wären. Im vergangenen August ist die Entscheidung zur Stillegung gefallen, jetzt steht die Stromerzeugungsanlage zum Verkauf. „Die Cryostar-Turbinen und auch der Generator sind in ausgezeichnetem Zustand“, erklärt Andreas Lederle, Geschäftsführer der Erdwärme Grünwald gegenüber dem Informationsportal Tiefe Geothermie. „Wir würden uns freuen, wenn die Kraftwerkstechnik sinnvoll weiter eingesetzt werden kann“, so Lederle weiter. Die überschüssige Wärme aus der Anlage in Unterhaching die nicht im Fernwärmenetz genutzt wird, soll über die bestehende Verbindungsleitung zur ORC-Anlage nach Grünwald transportiert werden.

Die sogenannte Kalina-Technologie - eine binäre Kreislauflösung, - nutzt ein Ammoniak-Wasser-Gemisch als Betriebsmedium, das verdampft wird, um mit einer Turbine Strom zu erzeugen.

Die Ansprechpartnerin für weitere Informationen zum Verkauf der Kalina-Anlage ist die andreas.lederle [at] erdwaerme-gruenwald.de (subject: %5BITG%5D%3A%20Artikel%20Kalina%20Anlage) (Geschäftsleitung der Erdwärme Grünwald).

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