Etwas mehr als ein Jahr nach der ersten Erkundungsbohrung im Rahmen des Programms GEothermie 2020 wollen der Kanton Genf und die Services Industriels de Genève (SIG) die zweite Erkundungsbohrung bis in rund 1100 Meter Tiefe abteufen.
Der Bund unterstützt das Tiefengeothermie-Pilotprojekt in der Gemeinde Haute-Sorn im schweizer Kanton Jura mit 64,1 Millionen Franken. Das Kraftwerk soll dereinst mit einer Leistung von maximal fünf Megawatt aus Erdwärme im Granitgestein des Strom für rund 6000 Haushalte produzieren.
Mit 14,4 Millionen Franken fördert das Bundesamt für Energie (BFE) Bohrungen am Fuß des Jura. Möglicherweise gibt es hier Potenzial für eine geothermische Wärmeversorgung vom Kanton Genf bis zum Kanton Neuenburg.
Die bisherige Vize-Präsidentin des schweizerischen Geothermie Verbandes tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Präsidenten Willy Gehrer an. Neuer Vize-Präsident ist Karl-Heinz Schädle.