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Bad Bevensen lässt sich über Geothermie informieren

29. Juni 2012

Die niedersächsische Kurgemeinde Bad Bevensen sieht in der tiefen Geothermie eine große Chance. Um mehr Informationen über die Nutzung zu erhalten hat sie aus diesem Grund am 9. Juli 2012 eine Veranstaltung initiiert.

Der Stadtrat von Bad Bevensen hat sich bereits im Jahr 2011 offiziell für den Ausbau erneuerbarer Energien ausgesprochen. Zur Nutzung der tiefen Geothermie wurde bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die klären soll, ob Bohrungen zur geothermischen Nutzung in der Kurstadt möglich sind.

Um sich jetzt aus erster Hand über die Nutzung der tiefen Geothermie zu informieren lädt die Kurgesellschaft Bad Bevensen zusammen mit dem Verein für Tourismus und Wirtschaft am 9. Juli 2012 zu einer Informationsveranstaltung zur tiefen Goethermie in das Kurhaus ein, die um 18.30 Uhr beginnt. Als Referenten wurden Vertreter der wichtigsten Projekte in Bayern für die Veranstaltung eingeladen. So wird Kai Imolauer, Diplom Wirtschaftsingenieur bei Rödl & Partner, über Wärme- und stromprojekt in Unterhaching referieren. Dr. Ralph Baasch von der Innnovative Energie Pullach stellt die dortigen Bohrungen und das mittlerweile 18 km lnage Wärmenetz vor. Und Alois Gabauer berichtet über die Geothermie in Erding, dessen Ursprung im Jahr 1983 Suchbohrungen zur Erschließung von Ölvorkommen in einer Tiefe von 2.350 Metern waren und eine 65 ˚Celsius heiße Thermalwasserquelle entdeckten.

Quelle: az-online

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