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WFG begrüßt geplante Anpassung der EEG-Vergütung für Geothermiestrom

6. Mai 2011

Der Entwurf des vom BMU angefertigten EEG-Erfahrungsberichts sieht vor, die bisherigen Boni in die Grundvergütung zu integrieren und die Vergütung für Geothermiestrom auf 25 Ct pro kWh anzuheben.

Das Wirtschaftsforum Geothermie (WFG) begrüßt die Bestrebungen des Bundesumweltministers, die Vergütung für Geothermiestrom im Rahmen der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz zu erhöhen. Das Bundesumweltministerium schlägt in dem gestern bekannt gewordenen Entwurf des EEG-Erfahrungsberichts vor, die bisherigen Boni in die Grundvergütung zu integrieren und den Betrag dann nochmals um 2 Cent pro kWh zu erhöhen. Trotz einer Erhöhung der Stromvergütung muss keine merkliche Erhöhung der EEG-Umlage durch die Geothermie befürchtet werden, , da Projekte der tiefen Geothermie eine längere Vorlaufzeit haben, schon allein auf Grund der intensiven Vorerkundungen und verschiedenen Genehmigungen.

„Mit der vorgeschlagenen Änderung wird dem enormen Potenzial der Geothermie für ganz Deutschland Rechnung getragen“, sagt der Vorsitzende des WFG, Dr. Erwin Knapek zu den Vorschlägen des Bundesumweltministers. „Die vorgeschlagene erhöhte Vergütung ist ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch sind für den verstärkten Ausbau dieser grundlastfähigen Energie und damit für das Erreichen der angestrebten Energiewende noch weitere Nachbesserungen notwendig“, so Knapek weiter. Das Wirtschaftsforum Geothermie und der GtV-Bundesverband Geothermie haben im April für einen schnelleren Ausbau der tiefen Geothermie einen Vorschlag zur Weiterentwicklung des EEG in einem gemeinsamen Positionspapier vorgelegt.

Im Vorfeld des Erfahrungsberichts hatte das WFG zusammen mit dem Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart (IER) für das Bundesumweltministerium die Stromgestehungskosten auf Basis von Betriebsdaten bestehender Geothermieanlagen und Businessplänen für Projekte in der Umsetzung errechnet und die Potenziale aufgezeigt. Auf dieser Basis konnte sich das Ministerium ein realistisches Bild der aktuellen Lage machen. Die Vorteile der Geothermie sind bestechend: klimaschonend, regenerativ, flächenschonend und krisensicher sind nur einige der Attribute, die diese Energie der Zukunft auszeichnen.

Die Novellierung des EEG und seine Folgen für die tiefe Geothermie wird auch Thema der 7. Internationalen Geothermiekonferenz sein, die vom 10. Mai bis 12. Mai 2011 in Freiburg stattfindet. Unter anderem wird dort Cornelia Viertl vom Bundesumweltministerium und der WFG-Vorsitzende Dr. Erwin Knapek, den Erfahrungsbericht und die Erkenntnisse aus den Vorarbeiten für den EEG-Erfahrungsbericht vorstellen und erläutern.

Quelle: Wirtschaftsforum Geothermie

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