Molassebecken

Poing

Die Geothermie-Anlage im oberbayerischen Poing ging Ende 2012 nach vierjähriger Bauzeit und einigen Problemen offiziell in Betrieb. Seither können ca. 88 Prozent des Wärmebedarfes des Ortes durch Erdwärme gedeckt werden.

 

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
10

Unterföhring

Wärmezentrale Unterföhring I (2013/Enerchange)

Nachdem sich die Gemeinde Unterföhring im Frühling 2005 die Bergrechte sicherte, um die Tiefe Geothermie zur heimischen Wärmeversorgung zu nutzen, erfolgte drei Monate später die Erlaubnis zur Aufsuchung. Im November 2006 begann der Startschuss für das heute sehr erfolgreiche Geothermie-Projekt. Das Besondere an diesem Projekt ist die Erweiterung um eine zweite Dublette, die 2016 erfolgte: Erstmals wurde in Deutschland eine bereits bestehende Geothermieanlage mit zwei neuen Bohrungen und einer zweiten Energiezentrale erweitert.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
10,1

Ismaning

Wärmezentrale Wärmeversorgung Ismaning

Die 15.000 Einwohner-Gemeinde Ismaning liegt nördlich von München, umgeben von bereits erfolgreich laufenden Geothermie-Projekten in Garching, Unterföhring und Aschheim-Feldkirch-Kirchheim. Lange hat der Gemeinderat gezögert, bis er sich am 17. März 2011 dazu entschied, den guten Beispielen seiner Nachbarn zu folgen und die Energiewende mit einem ehrgeizigen Plan auch in Ismaning voranzutreiben. Heute versorgt die Geothermieanlage rund 1.000 Haushalte mit regenerativer Wärme.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
7

Gräfelfing

In der Gemeinde Gräfelfing westlich von München soll eine Geothermieanlage entstehen. Die Planungen sind mittlerweile ausgereift.

Status
in Planung

Geretsried

Zwischen Geretsried und Wolfratshausen bei Gelting, circa 30 Kilometer südlich von München, wurde 2013 die bis dahin tiefste Geothermiebohrung Europas abgeteuft. Dann musste der Projektentwickler einen herben Rückschlag einstecken. In der Endteufe der Bohrung wurde nahezu kein Tiefengrundwasser gefunden. Auch der 2017 abgeteufte Sidetrack konnte das Projekt nicht zum Erfolg bringen. Die Fündigkeit war ebenfalls viel zu gering. Der Bohrturm ist abgebaut, die städtische Energie Geretsried GmbH ist aufgelöst.

Status
ruhend

Garching an der Alz

Bohrturm Garching an der Alz

Südlich von Garching an der Alz hat die Silenos Energy GmbH zwei Geothermiebohrungen für die Förderung und Injektion von Tiefenwasser aus dem Oberjura abgeteuft. Im März 2021 ging die Anlage in Betrieb.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
6,88
Installierte elektrische Leistung in MW
4,9

Weilheim

Der Ort Weilheim in Oberbayern liegt südwestlich von München. Dort wird seit Ende 2010 an einem Geothermieprojekt gearbeitet. Vorläufig ruht das Projekt, weil die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden konnten.

Status
beendet

Dürrnhaar

Geothermiekraftwerk Dürrnhaar

Das Tiefengeothermie-Kraftwerk im oberbayrischen Dürrnhaar ist seit Dezember 2012 fertiggestellt. Im Herbst 2016 haben die Stadtwerke München die Anlage übernommen.

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
5,5

Altdorf bei Landshut

Das Projekt Altdorf in Bayern befindet sich auf einer geothermischen Anomalie, die den bisher höchsten bekannten geothermischen Gradienten in Deutschland aufweist.

Status
ruhend

Kirchstockach

Das tiefengeothermische Kraftwerk Kirchstockach liegt südwestlich von München und ca. sechs Kilometer nördlich von Dürrnhaar und ist seit März 2013 im Betrieb. Im Herbst 2016 haben die Stadtwerke München die Anlage übernommen.

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
4,5
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