Molassebecken

Waldkraiburg

Mit dem Geothermieprojekt in Waldkraiburg haben die Stadtwerke ein neues Kapitel einer regenerativen, sicheren, nahezu unerschöpflichen und sauberen Wärmeversorgung in der oberbayerischen Stadt aufgeschlagen.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
14

Grünwald

Geothermieanlage Grünwald

In Oberhaching-Laufzorn, einige Kilometer südlich von München, hat die Gemeinde Grünwald ein Geothermieprojekt mit zwei Bohrungen realisiert, um Wärme zu gewinnen und Strom zu erzeugen. Die Dublette wurde hier auf über 4.000 Meter abgeteuft. Innovativ ist vor allem der Wärmeverbund mit dem Nachbarprojekt in Unterhaching, der erstmals eine geothermische Spitzenlastabdeckung und Redundanz ermöglicht.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
40
Installierte elektrische Leistung in MW
3,5

Poing

Die Geothermie-Anlage im oberbayerischen Poing ging Ende 2012 nach vierjähriger Bauzeit und einigen Problemen offiziell in Betrieb. Seither können ca. 88 Prozent des Wärmebedarfes des Ortes durch Erdwärme gedeckt werden.

 

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
10

Unterföhring

Wärmezentrale Unterföhring I (2013/Enerchange)

Nachdem sich die Gemeinde Unterföhring im Frühling 2005 die Bergrechte sicherte, um die Tiefe Geothermie zur heimischen Wärmeversorgung zu nutzen, erfolgte drei Monate später die Erlaubnis zur Aufsuchung. Im November 2006 begann der Startschuss für das heute sehr erfolgreiche Geothermie-Projekt. Das Besondere an diesem Projekt ist die Erweiterung um eine zweite Dublette, die 2016 erfolgte: Erstmals wurde in Deutschland eine bereits bestehende Geothermieanlage mit zwei neuen Bohrungen und einer zweiten Energiezentrale erweitert.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
10,1

Ismaning

Wärmezentrale Wärmeversorgung Ismaning

Die 15.000 Einwohner-Gemeinde Ismaning liegt nördlich von München, umgeben von bereits erfolgreich laufenden Geothermie-Projekten in Garching, Unterföhring und Aschheim-Feldkirch-Kirchheim. Lange hat der Gemeinderat gezögert, bis er sich am 17. März 2011 dazu entschied, den guten Beispielen seiner Nachbarn zu folgen und die Energiewende mit einem ehrgeizigen Plan auch in Ismaning voranzutreiben. Heute versorgt die Geothermieanlage rund 1.000 Haushalte mit regenerativer Wärme.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
7

Gräfelfing

Bürgerhaus Gräfelfing

In der Gemeinde Gräfelfing westlich von München soll eine Geothermieanlage entstehen. Die Planungen sind mittlerweile ausgereift.

Status
in Planung

Dürrnhaar

Geothermiekraftwerk Dürrnhaar

Das Tiefengeothermie-Kraftwerk im oberbayrischen Dürrnhaar ist seit Dezember 2012 fertiggestellt. Im Herbst 2016 haben die Stadtwerke München die Anlage übernommen.

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
5,5

Altdorf bei Landshut

Das Projekt Altdorf in Bayern befindet sich auf einer geothermischen Anomalie, die den bisher höchsten bekannten geothermischen Gradienten in Deutschland aufweist.

Status
ruhend

Kirchstockach

Das tiefengeothermische Kraftwerk Kirchstockach liegt südwestlich von München und ca. sechs Kilometer nördlich von Dürrnhaar und ist seit März 2013 im Betrieb. Im Herbst 2016 haben die Stadtwerke München die Anlage übernommen.

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
4,5

Kirchweidach

Installation von sechs Orcan-Module mit einer Gesamtleistung von 1 Megawatt  an der Geothermieanlage im oberbayerischen Kirchweidach, wo sie überschüssige Wärme hocheffektiv in Strom umwandeln..

In dem Projekt 75 km östlich von München wurden zwei Bohrungen abgeteuft. Seit 2013 wird Wärme für Gewächshäuser und ein kommunales Fernwärmenetz ausgekoppelt. Seit 2021 läuft auch eine Stromproduktion. Im Oktober 2020 ging die Gesellschaft Geothermiekraftwerke.de GmbH insolvent. Mehr als 30 Millionen Euro hatten Privatanleger eingezahlt.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
12
Installierte elektrische Leistung in MW
1