Molassebecken

Taching

Tiefengrundwasser mit einer Temperatur von 120 bis 130 Grad Celsius lassen die Voruntersuchungen für ein Geothermie-Projekt in der Gemeinde Taching im oberbayerischen Landkreis Traunstein erwarten. Der Hauptbetriebsplan für die Erstellung von Tiefenbohrungen wurde bereits im Juli 2020 genehmigt. Nach einer mehrjährigen juristischen Hängepartie konnte das Projekt aber erst 2025 weiterverfolgt werden.

Status
in Planung
Installierte elektrische Leistung in MW
8-9 (geplant)

Palling

Die Erdwärme Chiemgau GmbH entwickelt in der Gemeinde Palling im oberbayerischen Landkreis Traunstein ein leistungsfähiges Geothermiekraftwerk zur dezentralen und regenerativen Wärmeversorgung der Region. Der Bau des Bohrplatzes soll im Sommer 2026 beginnen. Die Inbetriebnahme des Heizkraftwerks ist für das Jahr 2029 geplant.

Status
in Planung
Installierte thermische Leistung in MW
150 (geplant)

Rupertiwinkel

Bohrung im Projekt Rupertiwinkel

Die Hoffnungen auf ein Projekt der hydrothermalen Tiefengeothermie haben sich in Kirchanschöring im oberbayerischen Landkreis Traunstein nicht erfüllt. Die Bohr- und Testarbeiten an der ersten Bohrung wurden im Sommer 2021 zwar abgeschlossen. Doch die Bohrung erfüllte nicht die Erwartungen und das Projekt "Geothermie Rupertiwinkel" wurde gestoppt. Fast fünf Jahre später übernahm die ZeroGeo Energy GmbH die Geothermie Rupertiwinkel GmbH. Entstehen soll nun ein Pilotprojekt der petrothermalen Tiefengeothermie, eingebettet in einen "Green Energy Hub".

 

Status
in Planung

Holzkirchen

Geothermie Holzkirchen

Die Geothermie-Anlage in Holzkirchen im oberbayerischen Landkreis Miesbach wurde im Dezember 2018 in Betrieb genommen und versorgt seitdem die Bürger der Marktgemeinde mit klimafreundlicher Fernwärme. Seit Juli 2019 liefert die Anlage auch elektrische Energie, indem eine integrierte ORC-Anlage aus dem heißen Thermalwasser Strom produziert.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
24
Installierte elektrische Leistung in MW
3,6

München-Sendling

In der Schäftlarnstraße am Heizkraftwerk Süd in München steht die bislang größte Geothermie-Anlage Deutschlands. Im Vollbetrieb ist sie in der Lage, klimafreundliche Fernwärme für rund 80.000 Menschen zu liefern.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
60

München-Freiham

Geothermieanlage Freiham Injektionsbohrung und Heizwerk

Die Geothermie-Anlage in München-Freiham ist das erste Element eines ehrgeizigen Großprojekts: Bis 2040 will die bayerische Landeshauptstadst die erste deutsche Großstadt werden, in der die Fernwärme zu 100 Prozent aus regenerativen Energien gewonnen wird - vor allem aus Geothermie. Seit 2016 deckt die Geothermie-Anlage in Freiham die Grundlast des Wärmebedarfs im neu entstehenden Stadtteil Freiham sowie in benachbarten Gebieten im Münchner Westen.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
12

Dorfen

Bohrturm Geothermieprojekt Dorfen

Die Erdwärme Isar entwickelte südlich von München in der Gemeinde Icking (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) im Aufsuchungsfeld Höhenrain das Geothermieprojekt Dorfen mit drei Förder- und zwei Injektionsbohrungen. Im Dezember 2018 erwies sich die Schüttung in der ersten Bohrung (Th1) jedoch als nicht ausreichend. Das Projket wurde daraufhin abgebrochen.

Status
beendet

Waldkraiburg

Nicht nur in München und seinem Umland, sondern auch in Südostbayern gibt es erfolgreiche Geothermie-Pioniere beim Bereich der Süddeutschen Molasse: Schon seit dem Winter 2012/13 werden die Bürgerinnen und Bürger in Waldkraiburg mit Erdwärme versorgt. Das Wärmenetz in der Stadt wächst seitdem Jahr für Jahr und auch eine zweite Bohrung ist im Gespräch.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
14

Grünwald

Geothermieanlage Grünwald

In Oberhaching-Laufzorn, einige Kilometer südlich von München gelegen, hat die Gemeinde Grünwald im Jahr 2011 ein Geothermie-Projekt mit zwei Bohrungen realisiert, um Wärme zu gewinnen und Strom zu erzeugen. Eine Besonderheit ist der Wärmeverbund mit dem Nachbarprojekt in Unterhaching, der erstmals eine geothermische Spitzenlastabdeckung und Redundanz ermöglicht. Das zweite Geothermie-Werk der Gemeinde Grünwald befindet sich seit 2024 in der Verwirklichung.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
40
Installierte elektrische Leistung in MW
3,5

Poing

Die Geothermie-Anlage im oberbayerischen Poing (Landkreis Ebersberg) ist Ende 2012 nach vierjähriger Bauzeit und einigen Problemen offiziell in Betrieb gegangen. Seither werden rund 80 Prozent des örtlichen Wärmebedarfs durch Erdwärme gedeckt.

 

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
10