Molassebecken

Dürrnhaar

Das Tiefengeothermie-Kraftwerk im oberbayrischen Dürrnhaar ist seit Dezember 2012 fertiggestellt. Im Herbst 2016 haben die Stadtwerke München die Anlage übernommen.

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
5,5

Altdorf bei Landshut

Das Projekt Altdorf in Bayern befindet sich auf einer geothermischen Anomalie, die den bisher höchsten bekannten geothermischen Gradienten in Deutschland aufweist.

Status
ruhend

Kirchstockach

Das tiefengeothermische Kraftwerk Kirchstockach liegt südwestlich von München und ca. sechs Kilometer nördlich von Dürrnhaar und ist seit März 2013 im Betrieb. Im Herbst 2016 haben die Stadtwerke München die Anlage übernommen.

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
4,5

Kirchweidach

Installation von sechs Orcan-Module mit einer Gesamtleistung von 1 Megawatt  an der Geothermieanlage im oberbayerischen Kirchweidach, wo sie überschüssige Wärme hocheffektiv in Strom umwandeln..

In dem Projekt 75 km östlich von München wurden zwei Bohrungen abgeteuft. Seit 2013 wird Wärme für Gewächshäuser und ein kommunales Fernwärmenetz ausgekoppelt. Seit 2021 läuft auch eine Stromproduktion. Im Oktober 2020 ging die Gesellschaft Geothermiekraftwerke.de GmbH insolvent. Mehr als 30 Millionen Euro hatten Privatanleger eingezahlt.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
12
Installierte elektrische Leistung in MW
1

Straubing

Bohr-Schema in Straubing; Quelle: www.stadtwerke-straubing.com

Die nördlichste Geothermieanlage im Molassebecken liegt in Straubing an der Donau.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
4,1

Traunreut

Traunreut liegt nordöstlich des Chiemsees und hat nach Abteufen der Bohrung im Jahr 2014 die Wärmezentrale und 2016 das Kraftwerk in Betrieb genommen. Der Betreiber ist die Geothermische Kraftwerksgesellschaft Traunreut mbH, eine Tochtergesellschaft der Grünwald Equity.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
12
Installierte elektrische Leistung in MW
5,5

Unterschleißheim

Seit 2003 produziert das Geothermieprojekt in Unterschleißheim klimafreundliche Wärme. Die Gemeinde realisierte somit die erste Geothermieanlage im Raum München.  

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
7,98

München Riem

Schon in den 1990er Jahren trieben die Stadtwerke München konzeptionelle Voruntersuchungen für die Wärmeversorgung in München Riem voran. Den endgültigen Beschluss zur Umsetzung eines Nahwärmenetzes fassten sie im April 1994. Planung und Erschließung begannen im Mai 2002. Seit 2004 versorgt die Geothermieanlage 16.000 Menschen mit regenerativer Fernwärme.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
13

Aschheim, Feldkirch und Kirchheim

Wärmezentrale AFK Geothermie

Die Bemühungen der Gemeinden Aschheim, Feldkirch und Kirchheim um regionale Energieautonomie und der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe wurden im Herbst 2005 in einem konkreten Konzept umgesetzt. Im Oktober desselben Jahres erteilte das Bayerische Wirtschaftsministerium die Genehmigung zur Aufsuchung von Erdwärme im Erlaubnisfeld Ascaim.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
19

Garching

Heizzentrale Garching

Um die Einwohner von Garching nachhaltig umweltschonender und kostengünstiger mit Wärme zu versorgen, setzte die EWG auf ein Energiekonzept, das auf Geothermie und Biomasse basiert. Ziel war es, die gesamte Stadt mit nahezu 100-prozentiger regenerativer Wärmeenergie zu beliefern. Jedoch musste aufgrund derzeit ungünstiger wirtschaftlicher Gegebenheiten die Realisierung der Wärmegewinnung aus Biomasse auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Heute legt die EWG großen Wert auf eine verstärkte Wärmenutzung aus Geothermie und treibt den Ausbau des Fernwärmenetzes weiter voran.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
8