Molassebecken

Unterföhring

Wärmezentrale Unterföhring I (2013/Enerchange)

Die Besonderheit des Geothermie-Projekts in Unterföhring (Landkreis München) ist die bereits 2016 realisierte Erweiterung um eine zweite Dublette. Erstmals in Deutschland wurde hier eine bereits bestehende Geothermie-Anlage um zwei neue Bohrungen und eine zweite Energiezentrale erweitert.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
22

Ismaning

Wärmezentrale Wärmeversorgung Ismaning

Die 15.000-Einwohner-Gemeinde Ismaning im Landkreis München ist umgeben von den schon länger erfolgreich laufenden Geothermie-Projekten in Garching, Unterföhring und Aschheim-Feldkirchen-Kirchheim. Lange hat der Gemeinderat in Ismaning gezögert, bis er sich am 17. März 2011 dazu entschied, den guten Beispielen seiner Nachbarn zu folgen und ein eigenes Geothermie-Projekt voranzutreiben. 

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
7

Gräfelfing

In der Gemeinde Gräfelfing westlich von München soll eine Geothermieanlage entstehen. Die Planungen sind mittlerweile ausgereift und ein Standort wurde bestimmt.

Status
in Planung

Taufkirchen

In Taufkirchen südlich von München versorgt ein Geothermie-Kraftwerk seit 2013 die Gemeinden Taufkirchen und Oberhaching mit Fernwärme. Seit 2018 produziert zudem eine Kalina-Anlage geothermischen Strom. Die gesamte Taufkirchener Geothermie-Anlage gehört seit 2020 der Hamburger IKAV-Gruppe, welche die Anteile der Daldrup & Söhne AG übernahm. 

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
40
Installierte elektrische Leistung in MW
4,3

Traunreut

Das Geothermie-Projekt Traunreut befindet sich im oberbayerischen Landkreis Traunstein, etwa zehn Kilometer nordöstlich des Chiemsees. Nach dem Abteufen der Bohrung im Jahr 2014 wurde die Wärmezentrale in Betrieb genommen, zwei Jahre später folgte das Kraftwerk zur Stromerzeugung. 

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
18
Installierte elektrische Leistung in MW
5,5

Dürrnhaar

Das Tiefengeothermie-Kraftwerk im oberbayerischen Dürrnhaar (Landkreis München) ist seit Dezember 2012 fertiggestellt. Im Herbst 2016 haben die Stadtwerke München die Anlage übernommen.

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
5,5

Kirchstockach

Zwei Geothermie-Anlagen auf demselben Erlaubnisfeld gibt es im Südosten von München. Beide Anlagen waren ursprünglich ausschließlich für die Stromproduktion vorgesehen, beide Anlagen gehören inzwischen zum Geothermie-Portfolio der Stadtwerke München. Doch im Gegensatz zur Schwester-Anlage in Dürrnhaar ist die Anlage in Kirchstockach (Gemeinde Brunnthal) inzwischen zu einem Heizkraftwerk mit Strom- und Wärmelieferung umgebaut worden. 

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
10
Installierte elektrische Leistung in MW
5,5

Kirchweidach

Installation von sechs Orcan-Module mit einer Gesamtleistung von 1 Megawatt  an der Geothermieanlage im oberbayerischen Kirchweidach, wo sie überschüssige Wärme hocheffektiv in Strom umwandeln..

Das Geothermie-Projekt in Kirchweidach im oberbayerischen Landkreis Altötting wurde entwickelt, um Wärme für Gewächshäuser und ein kommunales Fernwärmenetz zu erzeugen. Doch das Projekt scheiterte - nicht technisch, sondern finanziell. Die Gesellschaft "Geothermiekraftwerke.de GmbH" wurde insolvent. Privatanleger hatten mehr als 30 Millionen Euro hatten Privatanleger eingezahlt.

Status
ruhend
Installierte thermische Leistung in MW
12
Installierte elektrische Leistung in MW
4

Straubing

Geothermie Straubing

Die nördlichste Geothermieanlage im Molassebecken liegt in Straubing an der Donau. Schon seit 1992 wird das Straubinger Hallen- und Freibad Aquatherm mit dem geförderten Thermalwasser betrieben. Die Wärmeversorgung von Haushalten startete 1999 mit der Inbetriebnahme des Heizwerks, das über zwei getrennte Fernwärmenetze zahlreiche öffentliche und private Großabnehmer versorgt. 

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
4,1

Geretsried

Eavor Geretsried.

Im oberbayerischen Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) wurde im Jahr 2013 die bis dahin tiefste Geothermie-Bohrung Europas abgeteuft. Doch in der Endteufe der Bohrung gab es nahezu kein Tiefengrundwasser. Trotzdem bleibt der Geothermie-Standort im Geretsrieder Ortsteil Gelting hoch interessant: Hier entsteht das weltweit erste Kraftwerk mit der "Eavor-Loop™"-Technologie. 

Status
in der Entwicklung